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Radon-Gegenmassnahmen

Radon ist unsichtbar und geruchlos. Ohne Warnanzeichen dringt es in Gebäude und Keller ein. Es gibt keine sichtbaren Anzeichen für Radon in Gebäuden. Man kann Radon mit Sinnesorganen nicht registrieren. Radon verursacht auch zunächst keine Beschwerden, wie Kopfschmerzen, Übelkeit oder Schlafstörungen. Es hinterlässt auch keine sichtbaren Spuren, sondern nur unsichtbare radioaktive Radonfolgeprodukte. Radon verhält sich also so, als wäre es gar nicht in der Luft.

Schimmel im Keller

Schimmelsporen

Frau hält sich die Nase zu

Quelle: binker.eu und fotolia

Muffiger Kellergeruch hat nichts mit Radongasen zu tun – Ursache für ekelhaften Kellergeruch ist fast immer Schimmel mit Feuchtigkeit. Schimmel an den decken, Böden und Wänden, gibt MVOCs ab und diese sorgen für Gerüche. Kellergeruch erlaubt aber keine Rückschlüsse auf eine mögliche Radonbelastung aus dem Untergrund wenngleich es manchmal Korrelationen gibt. Gewissheit bringt nur eine professionelle oder fachgerechte Radon-Messung
(www.radon-analysen.de).

Was kann man gegen Radon tun?

Wird in Gebäuden oder Wohnungen ein langfristiger Mittelwert der Radonkonzentration von 300 Bq/m3 (Referenzwert) überschritten, werden Maßnahmen zur Reduzierung der Exposition gegenüber Radon erforderlich (Strahlenschutzgesetz)

Bürogebäude

Metapher - Bundesamt für Strahlenschutz

Quelle: siehe Impressum - Bildquellen

Eine ausreichend effektive Reduzierung der Radonaktivitätskonzentration kann manchmal mit einfachen Gegenmaßnahmen erreicht werden:

  • Häufiges und intensives Lüften
  • Abdichtung offensichtlicher Radon -Eintrittspfade (Spalten, Risse, Fugen, Rohrdurchführungen, Installationsöffnungen)
  • Änderung der Raumnutzung in Abhängigkeit von der Radonkonzentration und den Aufenthaltszeiten in den einzelnen Räumen, z.B. keine Nutzung Radon-belasteter Kellerräume zu Wohnzwecken
  • Technische Änderungen an Erdwärmetauschern oder der Heizungsanlage

Führen einfache Gegenmaßnahmen zur Radon-Reduktion nicht zum Erfolg, werden weitere technische Methoden (Radonsanierungen) erforderlich:

  • Gezielte und effektive Änderung der Druck- und Ausbreitungsverhältnisse im betroffenen Gebäude (Schaffung natürlicher Lüftungsöffnungen an geeigneten Bauteilen und Stellen)
  • Einsatz von Ventilatoren zur Über- oder Unterdruckhaltung im Gebäude oder in belasteten Räumen
  • Aufbringen radondiffusions- und konvektions-hemmender Abdichtungsbahnen oder Beschichtungen auf Bodenplatten /Gründung (Fundament) und an erdberührten Wänden

Radon ist ein potentieller Auslöser von Lungenkrebs! Radon kommt überall im Erdreich bzw. im Boden vor….somit auch unter allen Gebäuden. Von dort dringt es über Undichtigkeiten auch in höhere Stockwerke ein. Unsere modernen Techniken zur Radonsanierung verhindern den Radon-Eintritt in Ihr Gebäude deutlich! Unsere Verfahren sind für alle Bestandsbauten/Altbauten /Behördenliegenschaften und selbst im Neubau zur Prävention geeignet.